Lange Nacht

Eingereicht von Looduskalender - Do, 21.12.2017 - 23.43
Avapilt
Sisu

Rehe im Winter auf Feldern nahe Siedlungen.
Foto: Tarmo Mikussaar
Übersetzung ins Englische: Liis

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit

 

Estnischer Text gepostet vom Tier des Jahres Team am 15.12.2017

 

Im frühen Winter, wenn es noch wenig Schnee gibt, aber die dunklen Nachtstunden viel länger als die wenigen Tagesstunden dauern, beginnen die Rehe kleine Gruppen zu bilden und sich mehr in der Nähe von Ortschaften und Gemeinden aufzuhalten. Ein Grund ist der erhöhte Druck durch Raubtiere. Die Rehe die mehr tagaktiv sind, fühlen sich nahe Siedlungen etwas sicherer, weil Raubtiere, wie Wölfe und Luchse, die Scheu vor Menschen haben, es nicht wagen, bei Tageslicht nahe an Siedlungen zu kommen. Während der langen Nacht jedoch können sie durchaus Mut fassen und getrieben von einem leeren Magen sogar eine Rehgruppe in der Nähe von Siedlungen angreifen. Die Gelegenheiten sind nicht selten, wenn Rehe, begleitet vom Bellen der Hunde auf der Dorfstraße und zwischen Häusern Schutz suchen. Die erste dünne Schneedecke öffnet ein Spurenbuch, das sofort erklärt, was während der Nacht zu hören war.

Tarmo Mikussaar

 

ilvese söödud metskits
Reh gefressen von einem Luchs.
Der Mörder des Rehbocks war wahrscheinlich ein Luchs, weil trockenes Gras auf die halb gefressene Beute gekratzt wurde. Luchse versuchen oft ihre Beute vor Raben und anderen möglichen Fleischfressern zu verstecken. Ein Wolf versteckt seine Beute normalerweise nicht.
Foto: Tarmo Mikussaar
 
kitse jälg kiskja jälje sees
Fuß eines Rehs in der Spur eines Raubtieres.
Foto: Tarmo Mikussaar
 


 

 

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