Luchskamera Elistverre

Eingereicht von Looduskalender - Sam, 30.12.2017 - 21.36
Avapilt
Sisu

Gellas „Verehrer“ ist so daran gewöhnt, sich im Park von Elistvere frei bewegen zu können, dass er es zulässt, dass Leute ihn beobachten und fotografieren können. 

Mobil-Telefonschnappschuss Elle Mäerand

Im Jahr 2018 wird die Kamera des Tieres des Jahres aus dem Luchsgehege in Elistvere übertragen. Zur Zeit leben vier Luchse in Elistvere: die Luchsdame Gella, das Talliner Männchen Lars, der scheue Grottenluchs (die Einheimischen nennen ihn Grottenluchs, weil er sich gern in der Nähe der alten Grundmauern des Gutes Elistvere herumdrückt) und ein jüngerer Luchs, der erst vor einigen Wochen hergebracht wurde. Der letztgenannte lebt in einem eigenen Gehege und hat sich an die anderen Artgenossen noch nicht so recht gewöhnt. Wo also die Kamera aufstellen? Um eine Vorstellung zu bekommen, sind wir vor einigen Tagen dorthin gefahren, um nach einer Stelle zu suchen und zu prüfen, wo die Luchse am liebsten auf Wache liegen. Die Kommunikationsmanagerin des Besucherzentrums von Elistvere Elle Mäerand war für unsere Führung zuständig. Der beste Platz schien bei der Luchsdame Gella zu sein, weil sie gern lange Zeit unter den Bäumen sitzt. Dort läuft auch Lars herum.
Über Elistveres Gella sagt man, sie möge die Luchsmännchen im Gehege nicht, sondern wilde Luchse. Im vergangenen Winter kam von Zeit zu Zeit ein Luchs von außerhalb sie besuchen. Er ging zu dem Gehege und lief dort auf und ab. Er ist natürlich nicht hineingekommen. Letztlich hat sich der fremde Luchs so an die Einheimischen gewöhnt, dass er sich von den Leuten beobachten und fotografieren ließ. Wird er diesen Winter wiederkehren? Wird er sich uns zeigen?
Die Luchse werden sich sicherlich an die Kamera gewöhnen und wir uns an sie. Wenn wir die Luchse nicht im Kamerabild zu sehen bekommen, werden wir die Kamera umstellen und es wird sicherlich funktionieren. Wir interessieren uns vor allem für Informationen, was im Dunkeln geschieht. Arbeiter oder Besucher sind dann keine unterwegs.


Helen Arusoo
 

 

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