Linnuvaatleja

Linnuvaatlejate päevik: www.linnuvaatleja.ee

Ist die Weidenammer die Nächste, die das Schicksal der Wandertaube erfährt?

Eingereicht von Looduskalender - Sa, 04.11.2017 - 00.58

Linnuvaatleja news, www.linnuvaatleja.ee

Übersetzung ins Englische: Liis

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit

 

Estnischer Text gepostet am 30.10.2017

 

Die Wandertaube (Ectopistes migratorius), die im 19. Jahrhundert in Nordamerika gelebt hat und deren Scharen aus mehreren Milliarden Vögeln bestanden haben, war wahrscheinlich die zahlreichste Vogelart der Welt.

Obwohl das Aussterben der Wandertaube unmöglich erschien, erfolgte die Vernichtung der Art in nur einigen Jahrzehnten durch gedankenlose Jagd und der Zerstörung ihres Lebensraums – Wälder. Die letzte Wandertaube im Käfig starb 1914.

Was der Wandertaube passiert ist zeigt, dass selbst sehr zahlreiche und weitverbreitete Arten genau beobachtet werden sollten, wenn die ersten Anzeichen von Gefahr auftauchen.

Bildergalerie: Estbirding-Herbsttreffen in Lahemaa

Eingereicht von Looduskalender - Di, 24.10.2017 - 15.08

Vogelbeobachtungsneuigkeiten, www.linnuvaatleja.ee

Übersetzung Leonia

Original veröffentlicht 18.10.2017

 

Letztes Wochenende, 13.-15. Oktober, fand das Herbsttreffen von Estbirding in Lahemaa statt. Zwei Tage lang wurde der Vogelzug bei Pedassaare beobachtet und die besten Vogelplätze in Lahemaa besucht. Am Samstag fand ein Präsentationstreffen im Ojaääre Naturhaus statt.

Ergebnisse der Vogelbeobachtungstage

Eingereicht von Looduskalender - Fr, 20.10.2017 - 23.37

Info von der Estnischen Ornithologischen Gesellschaft

Foto Arne Ader
Übersetzung ins Englische: Liis

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit

 


Estnischer Text veröffentlicht am 10.10.2017

Viupardid. Matsalu

Wigeons. Matsalu

Ergebnisse der Internationalen Zugvogeltage: nur 185 000 Vögel

Bei den Internationalen Zugvogeltagen vom 30. September bis 01. Oktober 2017 zählten Estnische Vogelfreunde insgesamt 185 000 Vögel aus 162 Arten. Dieselbe Artenzahl wurde auch in vergangenen Jahren gesehen, aber die Anzahl der Vögel war kleiner als normal. Die Pfeifente stellte sich im zweiten Jahr in Folge als der zahlreichste Vogel heraus.

Seminar „What Trump does not know: The impact of climate change on birds“

Eingereicht von Looduskalender - Mi, 11.10.2017 - 19.32

Vogelbeobachtungs-Nachrichten, www.linnuvaatleja.ee

Übersetzung Leonia

 

Am Mittwoch, den 11 Oktober, veranstalten die Zoologische Abteilung der Universität Tartu und Marko Mägi, Redakteur der Vogelbeobachter-Wissenschaftsforschung im Institut für Zoologie der Universität Tartu ein Seminar über die Auswirkungen des Klimawandels.

Das Seminar beginnt um 16 Uhr in der Vanemuise 46, Raum 301, und wird in Englisch gehalten. Jeder ist willkommen.

Bericht zur Präsentation:

What Trump does not know: The impact of climate change on birds

Überleben von jungen Turteltauben hängt von der Nähe günstiger Futtergebiete ab

Eingereicht von Looduskalender - Fr, 29.09.2017 - 18.49

Linnuvaatleja wissenschaftliche Neuigkeiten, www.linnuvaatleja.ee
Übersetzung ins Englische: Liis

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit

Estnischer Text veröffentlicht in Looduskalender.ee am 19.09.2017

 

In ihren ersten Lebenswochen sind die unerfahrenen jungen Vögel eine leichte Beute für Raubtiere. Sie haben auch wenig Erfahrung mit Nahrungsmöglichkeiten, was sie nah bei ihrem Nest bleiben lässt.

Wie bei vielen anderen Vögeln in landwirtschaftlichen Gebieten ist die Anzahl von Turteltauben (Streptopelia turtur) in Europa und auch in Estland rapide zurückgegangen. In den Jahren von 1980 – 2013 fiel die Zahl der Arten um 78% und bis zu 96%. In Großbritannien im Intervall von 1970 – 2012.

Als Ursache für den Rückgang vermutet man ein verringertes Nahrungsangebot durch die intensive Bodenbearbeitung: Gebiete mit einer Auswahl von verschiedenen Samen, die zur Ernährung von Ringeltauben gut waren, wurden zu Monokulturen.

Zehntausende Kraniche stoppen in Estland auf ihrem Weg in die Überwinterungsgebiete

Eingereicht von Looduskalender - Mi, 27.09.2017 - 22.08

Linnuvaatleja Neuigkeiten , www.linnuvaatleja.ee

Übersetzung ins Englische: Liis

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Felis silvestris



Estnischer Text veröffentlicht 24.09.2017

 

Zusätzlich zu den Kranichen, die in Estland genistet haben, sind letzte Woche große Zahlen von Kranichen aus Finnland aus ihren nördlichen Brutgebieten in Estland eingetroffen. Jetzt können während des Tages große Kranichschwärme auf den Feldern fressend gesehen werden, am Abend in die Übernachtunggebiete ziehend.

Im Kreis Lääne in der Umgebung der Bucht von Matsalu, unterbrechen bis zu zwanzigtausend Kraniche ihren Herbstzug im September. Der wichtigste Übernachtungsplatz für Kraniche dort ist das Põgari-Sassi-Ufer, wo sich am Abend des 23. September mindestens 10 000 Kraniche versammelten.

Videozusammenfassung des Abflugs der Kohlmeisennestlinge aus dem Nest

Eingereicht von Looduskalender - Do, 20.07.2017 - 22.23

Linnuvaatleja Neuigkeiten, www.linnuvaatleja.ee

Im Kohlmeisenwebcamnest sind alle 8 Nestlinge flügge geworden und verließen das Nest am Samstag, 15. Juli. Als erstes am Morgen das Älteste, 20 Tage alt, und als letztes der kleinste Nestling, bis zu 4 Tage jünger als die anderen.

Der Abflug der Kohlmeisennestlinge kann in den unten aufgelisteten Videos angesehen werden (aufgenommen von Urmas Lett, EENet):

Kohlmeisennestlinge von Nestparasiten drangsaliert

Eingereicht von Looduskalender - Do, 20.07.2017 - 22.21

Linnuvaatleja Neuigkeiten, www.linnuvaatleja.ee

(Auf Estnisch veröffentlicht am 11.07.2017)

Im Kohlmeisenwebcamnest haben die Nestlinge Probleme mit Parasiten. Sie können sehen, dass sich die Küken ständig schütteln, und ab und zu krabbeln einige Parasiten (zum Beispiel Lausfliegen) über ihre Rücken. Dies ist jedoch nichts außergewöhnliches - in den Nestern von höhlenbrütenden Vögeln sind einige unterschiedliche Arten von Parasiten zu finden, wie Flöhe, Federlinge, Fliegen und Milben und Zecken.

Wen fressen die Kohlmeisenküken?

Eingereicht von Looduskalender - Do, 20.07.2017 - 22.19

Linnuvaatleja Neuigkeiten, www.linnuvaatleja.ee

(Veröffentlicht auf Estnisch am 05.07.2017)

Im Kohlmeisenwebcamnest schlüpften die ersten Küken am 25. Juni. Bis zum heutigen Tag [5. Juli] sind die Küken eindrucksvoll gewachsen: beide Erwachsenen füttern sie während des ganzen Tages eifrig. Aber wen bringen die Eltern als Futter für die Nestlinge?

Marko Mägi, Forscher im Fachbereich für Vogelökologie an der Universität von Tartu:

"Nach Studien zur Vogelökologie an der Universität von Tartu füttern Kohlmeisen sowohl in Laub-, als auch Nadelwäldern ihre Küken hauptsächlich mit Schmetterlings- und Falterlarven. Diese machen etwa 50% des Speiseplans der Nestlinge aus. Zusätzlich füttern Kohlmeisen ihre Jungen mit Falterimagos, Käfern, Zweiflüglern, Ameisen und Spinnen.

Gibt es Anzeichen der "schmackhaftes Küken" Hypothese im Kohlmeisen-Webcamnest

Eingereicht von Looduskalender - Do, 20.07.2017 - 22.17

Linnuvaatleja Neuigkeiten, www.linnuvaatleja.ee

Übersetzung ins Englische: Liis

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Felis silvestris

 

Obwohl das Zählen der Nestlinge vor der Kamera nicht einfach ist - entweder wärmt der Elternteil die Jungen im Nest, oder nicht alle Küken sind, aufeinander liegend, sichtbar - sagt das Looduskalender-Forum, dass wahrscheinlich alle 8 Küken geschlüpft sind.

Vor der Kamera sind die Nestlinge bemerkenswert asynchron geschlüpft. Während im Allgemeinen Küken innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden schlüpfen, waren in diesem Nest mindestens 3, vielleicht sogar 4 Tage zwischen dem ersten und dem letzten Schlüpfen.