Audiolandschaft mit Schakalen

Eingereicht von Looduskalender - Don, 19.09.2019 - 11.11
Autorid

Tonaufnahme von  Fleur, LK Forum

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit

Estnischer Text gepostet am 13.09.2019 

 

Textkörper

 

Schakal          Šaakal ehk harilik šaakal      Canis aureus

 

Ungefähr eine halbe Minute nach Beginn der Tonaufzeichnung hat ein Hund die Aktivitäten der Schakale bemerkt und das durch Kläffen angekündigt, doch die Mitglieder des Rudels, die Schakale der Familiengruppe, haben ihm keine Aufmerksamkeit geschenkt. Stattdessen verkündeten sie, dass es Zeit ist, auf die Jagd zu gehen. Schilfgebiete mit reicher Flora, wie wir sie in der Webcam sehen können, sind gute Lebensräume für die Schakale. Diese Herdentiere sind keine herausragenden Raubtiere. Sie sind nur etwas größer als Füchse und Marderhunde, die sie natürlich aus ihrem Revier vertreiben oder manchmal sogar töten. Im Allgemeinen sind Schakale Allesfresser, die auch gerne Pflanzliche Nahrung zu sich nehmen und die in der Nähe von Menschen auch nach Lebensmittelabfällen suchen.

Schäfer sind natürlich nicht erfreut über die Anwesenheit von Schakalen, ganz zu schweigen von Ornithologen, da sie Brutvögel im Schilf verletzen. Natürlich ist es kein harmloses kleines Tier, doch leider wissen wir noch nicht viel über ihre Anpassung in Estland.

In Estland ist der Schakal Beute für Jäger. Er hat sich bereits in ganz Estland verbreitet, sogar auf den kleineren Inseln und dieses Jahr waren Schakale bereits in Finnland präsent.

Letztes Jahr wurden 24 Schakal-Rudel in ganz Estland registriert. Interessant zu erfahren, wie sich die Zahl in diesem Winter erhöhen wird?

Die Paarungen der Schakale fanden in diesem Jahr kurz vor Winterende statt. Im Mai wurden die Würfe geboren, doch nur für das dominierende Paar im Rudel. Es können zwei bis vier Junge gewesen sein. Das Weibchen hat den Nachwuchs sieben Wochen lang gesäugt, doch haben sich alle Rudelmitglieder der Schakale um sie gekümmert und tun es noch, damit die Jungen richtige Rudelmitglieder werden. Eine explosive Zunahme von Schakalen in unserer Natur scheint im Moment nicht realistisch.

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